Unser Engagement

Generelles

Wir wollen uns lösungsorientiert mit den Herausforderungen auseinandersetzen und setzen dabei auf kontruktive Zusammenarbeit in den politischen Gremien, auch wenn die aktuelle Stimmenverteilung dem gestalterischen Einfluss der SPD Grenzen setzt. Grundlage hierfür ist der politische Diskurs, der dann konstruktiv und sachorientiert zu guten Lösungen führt, wenn er von wechselseitiger Wertschätzung auch bei unterschiedlichen Meinungen geprägt ist. 

Das sind aus unserer Sicht die aktuellen Herausforderungen:

Haushaltsdisziplin

Die aktuelle Diskussion um den Haushalt und die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur beim Wasser und den Straßen machen es notwendig, dass wir genau hinsehen, ob die Belastungen für den Bürger tragbar bleiben und gerecht verteilt sind.

Infrastruktur

Viele Straßensperrungen und Baustellen zeigen die Notwendigkeit von Investitionen in unsere Straßen. Auch eine ganze Reihe von Wasserrohrbrüchen und Problemen mit den Wasserwerken führen uns drastisch vor Augen, dass in der Zukunft noch viel getan werden muss, um die Infrastruktur zu erhalten und weiter zu entwickeln. Wir haben in der Vergangenheit dafür gekämpft, dass die notwendigen Investitionen getätigt werden, aber für uns alle bezahlbar bleiben. So haben wir uns dafür eingesetzt, dass in der Ortsdurchfahrt Hopfgarten keine grundhafte Erneuerung der Ortsdurchfahrt vorgenommen wird mit der Folge immenser Kosten für die Anlieger. Nicht überall ist das möglich, aber wir suchen immer nach pragmatischen und kostengünstigen Lösungen.

Dorferneuerung

Der IKEK-Prozess – im Prinzip die frühere Dorfentwicklung jedoch mit einem etwas umfassenderen Anspruch – bietet uns die Chance, die Kernbereiche unserer Orte so umzugestalten, dass sie mehr Lebensqualität bieten. Davon profitieren sowohl private Investoren, die in förderfähige Projekte investieren, als auch wir als Kommune mit Fördergeldern für bestimmte Projekte. So können z.B. die DGH’s saniert werden, sofern noch nicht geschehen, und das Umfeld so gestaltet werden, dass sie einladen zu Begegnung und gemeinsamen Aktivitäten.  Viele von uns engagieren sich in diesen Projekten und setzen sich dafür ein, dass die Gelder zwischen den Orten gerecht verteilt und in zukunftsfähige Projekte gesteckt werden, die unsere Gemeinschaft fördern und unsere Orte noch lebens- und liebenswerter machen.

Ärztliche Versorgung/ Betreuung/Unterstützungsangebote

Mit der Gründung der Nachbarschaftshilfe haben wir in engagierter und verantwortlicher Rolle gemeinsam einen weiteren wichtigen Baustein geschaffen für eine achtsame und unterstützende Gemeinschaft. Damit können wir Hilfe vor Ort organisieren, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr so wollen oder vorübergehend nicht so funktionieren wie gewohnt.   Auch der Erhalt der ortsansässigen ärztlichen Versorgung liegt uns am Herzen, die Unterstützung der diakonischen Arbeit und der Ausbau der Jugendarbeit. Wir dürfen nicht nur die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Auge behalten, sondern müssen auch für die Jugend spezifische Angebote entwickeln.

Ehrenamtliches Engagement/Vereinsarbeit

Unser großes Angebot an Vereine und die vielen Ehrenamtlichen garantieren die Vielfalt sportlicher, kultureller und sozialer Angebote; sie erhöhen damit den Freizeitwert unserer Gemeinde und schaffen Gemeinsamkeiten. Und sie zeugen von einer lebendigen dörflichen Kultur. Dieses vielfältige Angebot wollen wir in Zukunft weiter fördern und ausbauen. Mit entsprechendem Marketing kann das vielleicht auch für Neubürger, Besucher, Gäste attraktiv werden und unsere Gemeinde weiterentwickeln. Nur eine Gesellschaft, in der Menschen aktiv gestalten und sich entfalten wollen und können, ist für die Zukunft gerüstet.

Schulen/Bildung

Der Erhalt unserer Grundschule und der Kindergärten sowie deren qualitative Weiterentwicklung ist uns sehr wichtig. Das ist die Grundlage, um weiterhin für junge Familien attraktiv zu sein. Deshalb setzen wir uns auch für gebührenfreie Kindergärten ein. Vielleicht kann das dann auch ein Standortvorteil werden, der verhindert, dass Eltern ihre Kinder nach Alsfeld oder Lauterbach in den Kindergarten bringen und wir als Kommune dafür zahlen müssen.

Gewerbeansiedlung

Zwar haben wir keine größeren Gewerbegebiete mit denen man Firmen anwerben könnte, dafür aber eine attraktive Mittelpunktlage und bald auch die kürzlich der Öffentlichkeit durch Al-Wazir und Landrat Görig präsentierte Versorgung mit schnellem Internet. So müssen wir nur noch zündende Ideen entwickeln. Fulda und Umgebung machen es uns vor, wie man mit den Pfunden Mittelpunktslage, preiswerte Gewerbeflächen und qualifizierte Facharbeiter innovative und international erfolgreiche Mittelständische Dienstleister und Produktionsunternehmen anzieht.
Die Kampagne „langfristig denken, um die Ecke einkaufen“ aus Homberg ist auch für uns ein wichtiger Denkanstoß. Wie schaffen wir es, heimische Läden und Handwerksbetriebe zu erhalten. Auch darüber wollen wir mit Ihnen gemeinsam nachdenken.

Tourismus

Die Mittelpunktslage, unsere traumhafte Natur, die gute Anbindung an die Autobahn und viele Sehenswürdigkeiten im Umland bieten auch Chancen für den Aufbau eines nachhaltigen Tourismus  und damit für Gewerbeeinnahmen und Arbeitsplätze in der Gemeinde. Ideen dazu sind bereits im Rahmen der IKEK-Tagungen entstanden. Jetzt brauchen wir nur noch Ihr Engagement, eventuell entsprechende Fördergelder und dann schaffen wir auch hier Voraussetzungen, die unsere kleine Gemeinde attraktiver werden lässt für Neubürger.

Landwirtschaft/Ressourcen

Die Landwirtschaft  ist immer noch prägend für unsere Gemeinde und sollte es auch weiterhin bleiben. Auch hier sind die Nachhaltigkeit und der ökologische Nutzung für uns ein Anliegen. Viele Landwirte haben in den letzten Jahren umgestellt auf Biobetrieb und bewiesen, dass das nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern sich auch wirtschaftlich rechnet. Die Biobranche hat weiterhin hohe Zuwachsraten und gewinnt immer mehr Kunden. Wir brauchen intakte Böden für qualitativ gutes Trinkwasser und eine intakte Natur für unsere dörfliche Lebensqualität. Wir wollen in unserer Gemeinde keine landwirtschaftliche Massenproduktion und keine Monokulturen.

Energie

Als Gemeinde energieautark zu werden, wäre ein lohnendes Ziel, für das allerdings noch einige Anstrengungen unternommen werden müssen. So sollte neben der Sonnenenergie vor allem auch Windkraft mit Wertschöpfung in unserer Gemeinde etabliert werden, aber eventuell auch Nahwärmenetze und die Investition in Energiespeicherung vorangetrieben werden.